Hausmaus in einer dunklen, hochwertigen Editorial-Aufnahme
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04 / Mäuse

Mäuse

Mus musculus

Das Problem ist selten die Maus. Entscheidend ist die Lücke, durch die sie immer wieder ins Gebäude gelangt.

Einsatz anfragen Winzige Öffnungen. Große Wirkung.

02 / Bestimmung

Drei kleine Nager. Drei unterschiedliche Situationen.

Körperbau, Augen, Ohren und Fundort geben erste Hinweise. Die sichere Einordnung entsteht aus Tier und Situation gemeinsam.

01

Hausmaus

Mus musculus
Hausmaus in seitlicher Studioansicht auf hellem Grund
Körperlänge
etwa 7–10 cm
Färbung
grau bis graubraun
Ohren
groß und rundlich
Schwanz
etwa körperlang
Typisch
ganzjährig in Gebäuden
02

Waldmaus

Apodemus sylvaticus
Waldmaus mit großen Augen und Ohren in seitlicher Studioansicht
Körperlänge
etwa 8–11 cm
Färbung
graugelb, Unterseite heller
Augen & Ohren
auffällig groß
Schwanz
lang und schlank
Typisch
häufiger Gast im Herbst
03

Rötelmaus

Myodes glareolus
Kompakte rötlich-braune Rötelmaus in seitlicher Studioansicht
Körperlänge
etwa 7–12 cm
Färbung
rötlich bis kastanienbraun
Ohren
klein, im Fell verborgen
Schwanz
deutlich kürzer
Typisch
Schuppen, Garage, Außenbereich

03 / Eintrittswege

Sechs Millimeter – die Lücke zählt.

Mäuse brauchen keinen offenen Eingang. Schon ungefähr 6–7 Millimeter können genügen, wenn Kopf und Körper hindurchpassen.

Rohrdurchführung mit unsauberem Ringspalt in einer Wand
01

Rohrdurchführungen

Unsaubere Anschlüsse und kleine Ringspalten prüfen.

Spalt unter einer Tür an der Bodenschwelle
02

Türen & Schwellen

Spalten am Boden und seitliche Anschlüsse beachten.

Gitterrost über einem Kellerlichtschacht
03

Lichtschächte

Gitter, Übergänge und Kellerfenster kontrollieren.

Kabel und Leitungen durch einen offenen Mauerdurchbruch
04

Kabel & Leitungen

Durchbrüche dauerhaft und nagersicher schließen.

04 / Spuren lesen

Kleine Spuren. Klares Muster.

Ein einzelner Hinweis ist noch kein vollständiges Bild. Fundort, Häufigkeit und Kombination zeigen, wo genauer hingesehen werden sollte.

  1. 01
    Dunkle, reiskornförmige Mäusekotspuren auf einem hellen Boden

    Kotspuren

    Meist dunkel, reisförmig und ungefähr 3–8 mm lang.

  2. 02
    Feine Nagekerben an einer Materialkante

    Nagespuren

    Feine Kerben an Verpackungen, Holz oder Kabeln.

  3. 03
    Zernagtes Nestmaterial aus Papier und Dämmstoff

    Nestmaterial

    Zerkleinertes Papier, Textilien oder Dämmstoff.

  4. 04
    Schmaler Laufweg entlang einer Wand- und Bodenkante

    Nachtgeräusche

    Leises Trippeln und Rascheln in Wand oder Decke.

  5. 05
    Geschützter Schrank- und Eckbereich im Innenraum

    Muffiger Geruch

    Kann in geschützten Hohlräumen auf Aktivität hinweisen.

05 / Ehrliche Einordnung

Oft brauchen Sie uns nicht.

Eine einzelne Maus lässt sich häufig selbst in den Griff bekommen. Wichtig ist, nicht nur zu fangen, sondern den Zugang zu finden.

01

Einzelner Fund

Selbst handeln kann reichen.

Wenn keine wiederkehrenden Spuren erkennbar sind, helfen oft wenige konsequente Schritte.
  • Geeignete Fallen sicher und kontrolliert aufstellen
  • Lebens- und Tierfutter dicht verschließen
  • Den vermuteten Eintrittsweg beobachten
  • Lücken nagersicher schließen – Bauschaum allein reicht nicht
02

Wiederkehrende Aktivität

Dann sollten wir hinsehen.

Bei anhaltenden Spuren muss Ursache, Zugang und Umfang gemeinsam eingeordnet werden.
  • Mehrere oder regelmäßig neue Spuren
  • Geruch aus Wand, Decke oder einem Hohlraum
  • Mehrfamilienhaus oder unklarer Gebäudezugang
  • Sensible Gewerbe-, Lebensmittel- oder Gemeinschaftsbereiche

06 / Vorgehen

Von der Spur zur dichten Gebäudehülle.

Die wirksame Reihenfolge beginnt mit dem Zugang – nicht mit einer beliebigen Maßnahme.

  1. 01

    Spuren einordnen

    Tier, Aktivität und Fundbereiche gemeinsam betrachten.

  2. 02

    Zugang finden

    Fugen, Leitungen, Türen und angrenzende Bereiche prüfen.

  3. 03

    Maßnahme abstimmen

    Für Umfang und Nutzung die passende Lösung wählen.

  4. 04

    Baulich sichern

    Öffnungen mit geeigneten, nagersicheren Materialien schließen.

  5. 05

    Wirkung prüfen

    Kontrollieren, ob Aktivität und neue Spuren ausbleiben.

07 / Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Mäusen.

Klar · persönlich · fachlich

01Woran erkenne ich Mäuse im Haus?

Typische Hinweise sind kleine dunkle Kotspuren, feine Nageschäden, Nestmaterial, nächtliches Trippeln oder Rascheln und ein muffiger Geruch in geschützten Bereichen.

02Kann ich eine einzelne Maus selbst fangen?

Häufig ja. Stellen Sie geeignete Fallen so auf, dass Kinder und Haustiere nicht gefährdet werden, kontrollieren Sie sie regelmäßig und suchen Sie parallel nach dem Zugang. Klebefallen sollten aus Tierschutzgründen nicht verwendet werden.

03Warum kommen Mäuse trotz Fallen zurück?

Fallen reduzieren die sichtbare Aktivität, beseitigen aber keine Öffnung am Gebäude. Bleibt der Zugang offen, können weitere Tiere denselben Weg nutzen.

04Wie klein darf eine Öffnung sein?

Schon ungefähr 6–7 mm können für Mäuse genügen. Kritisch sind besonders Rohr- und Kabeldurchführungen, Türspalten, Lichtschächte und unsaubere Bauteilanschlüsse.

05Wie entferne ich Mäusekot sicher?

Wo Nager waren, sollte Kot nicht trocken gekehrt oder gesaugt werden – gerade die Rötelmaus kann das Puumala-Hantavirus übertragen. Die sichere Vorgehensweise beschreibt das Merkblatt des Robert Koch-Instituts; im Zweifel übernehmen wir die Reinigung fachgerecht.

06Was kostet ein Einsatz?

Die Anfahrt beträgt 39,90 €. Nach der Einordnung vor Ort erhalten Sie ein verbindliches Angebot für die passende Maßnahme, bevor wir beginnen; einen Notdienstzuschlag gibt es bei uns nicht.

Spuren entdeckt?

Lücke finden. Zugang schließen.

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