Bekämpfung zulässig
Diese Art ist nicht besonders geschützt. Nach fachlicher Bestimmung und bei vernünftigem Grund (§ 39 BNatSchG) ist eine Bekämpfung zulässig – unter den geltenden Vorgaben (u. a. TRGS 540) und mit Sachkundenachweis.
Geschlossen · öffnet Mo 07:00 Uhr
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09 / Brotkäfer & Speckkäfer
Stegobium paniceum · Dermestes lardarius
Zwei Käfer. Zwei völlig verschiedene Aufträge.
Fund einordnen →Der Fundort entscheidet, in welche Richtung gesucht wird.R / Rechtsstatus
Vor jeder Maßnahme steht die Art. Was danach angeboten werden darf, richtet sich nach ihrem Schutzstatus.
Bekämpfung zulässig
Diese Art ist nicht besonders geschützt. Nach fachlicher Bestimmung und bei vernünftigem Grund (§ 39 BNatSchG) ist eine Bekämpfung zulässig – unter den geltenden Vorgaben (u. a. TRGS 540) und mit Sachkundenachweis.
02 / Zwei Käfer
Die Artbestimmung entscheidet, ob der Weg in den Vorratsschrank oder zu einer versteckten tierischen Quelle führt.


03 / Quelle suchen
Brotkäfer lenken den Blick auf trockene Vorräte. Speckkäfer verlangen eine breitere Suche nach Haaren, Federn, Nestern, toten Insekten oder anderen tierischen Resten.

04 / Befallszeichen
Nicht jeder Käfer ist der Übeltäter. Das Spurenbild zeigt, ob Vorräte betroffen sind oder die Suche im Gebäude weitergehen muss.

Stecknadelkopfgroße runde Öffnungen in Produkt oder Papierverpackung sprechen für Brotkäfer.

Fraßmehl, Verklebungen und verunreinigte Trockenvorräte zeigen die Entwicklungsstätte.

Leere behaarte Hüllen in Ritzen sind ein typischer Hinweis auf Speckkäferlarven.

Larven können sich zur Verpuppung in weiches Holz und andere Materialien einbohren – das ist kein Holzschädlingsbefall.
05 / Entscheiden
Ein kleiner Brotkäferbefall ist im Haushalt häufig selbst lösbar. Bei unklarer Speckkäferquelle oder wiederkehrenden Funden ist die fachliche Ortung sinnvoll.
Befallene Ware entsorgen, Nachbarware prüfen und Schrank sowie Fugen gründlich reinigen.
Nicht nur den sichtbaren Käfer behandeln. Erst die Nahrungs- und Entwicklungsquelle bestimmen.
06 / Vor dem Termin
Ein paar einfache Vorbereitungen machen Fundorte und mögliche Quellen besser zugänglich.
Trockenvorräte nicht vorschnell entsorgen und zugänglich halten.
Schränke, Fußleisten und Fundstellen erreichbar machen.
Fotos, Häute und wiederkehrende Sichtungen dokumentieren.
Keine Sprays einsetzen, bevor Art und Quelle geklärt sind.
Haustiere während der Prüfung aus dem Arbeitsbereich halten.
07 / Vorgehen
Art bestimmen, Quelle verstehen und erst danach angemessen handeln.
Fundort, Häufigkeit und vorhandene Spuren erfassen.
Käfer, Larven und Häutungsreste sicher unterscheiden.
Vorräte oder tierische Materialien systematisch eingrenzen.
Sinnvolle Schritte transparent nach Befund und Zugänglichkeit abstimmen.
Rückgang prüfen und verbleibende Ursache ausschließen.
08 / Häufige Fragen
Klar · persönlich · fachlich
Brotkäfer sind 1 bis 4 Millimeter lang, rot- bis dunkelbraun und länglich-oval. Typisch sind stecknadelkopfgroße Ausbohrlöcher in befallenen Produkten und Papierverpackungen.
Je nach Art nutzen die Larven trockene tierische Materialien wie Haare, Federn, Wolle oder tote Insekten. Auch alte Vogel- und Säugetiernester oder andere organische Reste können eine Quelle sein.
Nicht zwingend. Speckkäferlarven können zur Verpuppung Kammern in weiches Holz oder andere ausreichend weiche Materialien nagen.
Ein kleiner Befall ist häufig selbst lösbar: Befallene Waren entsorgen, Nachbarware prüfen und anschließend Schrank sowie Fugen gründlich reinigen.
Bei wiederkehrenden Funden, unklarer Art, schwer zugänglicher Quelle oder einem Befall in einem Lebensmittelbetrieb ist eine fachliche Bestimmung und Ursachensuche sinnvoll.
Die Anfahrt beträgt 39,90 €. Der weitere Aufwand hängt vom Befund und bei einer Quellensuche besonders von der Zugänglichkeit ab; einen Notdienstzuschlag gibt es bei uns nicht.
Käfer gefunden?